Atlantikinsel -Porto Santo

Heike / Axel, 08.09.2018, Madeira / Porto Santo, 2140 sm

 

 

 

Hier wieder ein freundliches Ahoi von der Magneta.

 

Nach 5 tägiger, bei guten Winden gesegelter, Überfahrt von Lissabon sind wir jetzt in Porto Santo. Eine wunderbare Insel im Atlantik mit langem Sandstrand, warmen Wasser und einer perfekten Infrastruktur.

 

 

 

Nach 5 tägiger, bei guten Winden gesegelter, Überfahrt von Lissabon sind wir jetzt in Porto Santo. Eine wunderbare Insel im Atlantik mit langem Sandstrand, warmen Wasser und einer perfekten Infrastruktur.

 

Der Reihe nach; Zuerst ging es ja 24 Stunden lang von Porto in Richtung Lissabon und erst danach die längere Strecke von Cascais nach Porto Santo.

 

Kaum hatten wir den Hafen verlassen und Lissabon lag rund 160 sm vor uns, wurde die Magneta in eine Delfinschule aufgenommen. Die drolligen Tiere begleiteten uns bis zum Sonnenuntergang mit waghalsigen, äußerst eleganten und schnellen Kunststücken. Da konnte die Magneta nicht so recht mithalten. Mit ausgebaumter Genua ging es zügig voran. Der nächste Morgen entpuppte sich als äußerst undurchsichtig. Dicker Nebel zog auf und gefühlte 10 Grad ließen uns daran zweifeln, ob wir wirklich an der portugiesischen Küste oder auf der Ostsee unterwegs sind. Immer wieder erschreckten uns Boote ohne Beleuchtung und AIS, die Sichtweite betrug drei Bootslängen. In solchen Situationen weiß man, warum eine Radaranlage an Bord ist, auch kleine Boote werden erfasst. Kurz vor Cascais entdeckten wir, dass unser Ausbaumer aus der Schiene ausgebrochen war. Durch Rückbau konnten wir alle Teile sichern.

 

Bevor wir in Cascais festmachen konnten, mussten wir uns bei der Hafenbehörde anmelden, die wegen einer Regatta den Hafen frei halten wollte. So wurde unser Aufenthalt Nächte weise verlängert. Ein Handwerker konnte unseren Ausbaumer reparieren. Nach Lissabon fuhren wir per Bahn, die direkt am Eingang einer alten Markthalle, voll mit kulinarischen Spezialitäten und natürlich Portwein, ihre Endstation hat. Ein Abend mit dem schwermütigen Fado war inklusive. Durch die bunte, quirlige und übervolle Stadt bewegten wir uns per Tuk-Tuk. Dabei konnten wir gleich feststellen, dass wir mit Cascais den schönsten Hafenort und auch den besten Hafen erwischt hatten. Das mondäne Cascais ist seit Jahrhunderten Kurort der Oberschicht. Wir entschieden uns von Cascais gleich nach Madeira / Porto Santo zu segeln.

 

Eine kleine Insel, ein Geheimtipp - die Insel, auf der die Portugiesen Urlaub machen, wenn Touristen Madeira stürmen. Denn Madeira ist völlig überfüllt durch Ferienzeit und nahendem ARC – Großereignis. Eine richtige Entscheidung, wie wir später feststellten. Zuerst hatten wir ca. 500 sm flotte Fahrt. Die Magneta segelte sogar über Nacht „allein“ mit Windsteuerung und Parasailor bei Wind bis 20 Knoten. Der Parasailor brachte Ruhe von der Dünung. Sorgen bereitete uns unsere Genua, die sich ziemlich schwer einrollen und ausrollen lies und die wir irgendwann per Hand sichern mussten. Als wir nach fünf Tagen Porto Santo erreicht hatten, stellten wir fest, dass sich das Fall um das Vorstag gewickelt und das Vorstag so zerdrückt hatte, dass erst einmal eine Reparatur notwendig sein würde.

 

Die Reparatur wird einige Tage dauern, die wir auch dazu nutzen werden, Madeira per Inselflieger zu besuchen und dort sicher 2 Tage zu verbringen. Vorher haben wir uns noch einen kleinen Elektroflitzer ausgeliehen, um die Insel zu erkunden.

 

Für Anfang Oktober sind wir in Gran Canaria im ARC Hafen angemeldet.

 

 

 

Fair Winds von der MAGNETA Heike & Axel

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Stefan Borowski (Dienstag, 11 September 2018 20:14)

    Vor 30 Jahren wir auch auf Porto santo als Touris. Einen Hafen oder Hotel gab es damals noch nicht, nur die riesige Start- uind Landebahn, die Amis während des kalten Krieges gebaut hatten. Mit der Genua-Rollanlage haben wir auch unsere Erfahrung gemacht. Das Spifall hatte sich beim reffen mit eingerollt und auf Grund der E-Winschkraft den inneren Draht im oberen Terminal abgerissen. Gott sei Dank hatten wir ja noch das Kutterstag, sonst wäre der Mast runter gekommen. Wir wünschen Euch weitzer schöne Tage im madeirensischen Geswässern und einen erträglichen und sicheren Raumschotskurs zu den Kanaren! Immer 3 Fuss Waser unter dem Kiel! Renate u. Stefan

  • #2

    P.Stimming (Samstag, 15 September 2018 10:37)

    Wir wünschen Euch weiter so einen enspannten schönen Toern.
    Lb.Gruss Brigtte u.Peter a.d.TSV